Wissen vermittelt Sicherheit

Grafik: Ludger Hohenberger/freep



Wissen vermittelt Sicherheit

Wissen vermittelt Sicherheit
Chemieunterricht besteht zum wesentlichen Teil aus Experimenten. Fragt man Menschen nach ihrem erlebten Chemieunterricht, berichten sie meistens von spektakulären oder auch missglückten Versuchen, wobei jeder Versuch einen konkreten Einzelfall darstellt. Die rechtlichen Voraussetzungen für den chemischen Experimentalunterricht haben sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. So ist es nicht hilfreich, wenn durch "Mundpropaganda" oder Berichte in den Medien von Unfällen im Chemieunterricht Angst vor Chemikalien erzeugt wird. Viele Menschen beweisen tagtäglich, dass Tätigkeiten mit chemischen Arbeitsstoffen ohne schädliche Folgen beziehungsweise Gefährdungen sein können, wenn man die notwendigen Schutzmaßnahmen kennt und diese konsequent beachtet.

Der beste Schutz gegen chemische Gefahren ist daher die Kenntnis der Stoffe und ihrer Eigenschaften. Nicht die Angst vor Stoffen, sondern das Wissen um ihre Wirkung sollte das Handeln bestimmen. Insbesondere im Chemieunterricht besteht die Chance anschaulich zu zeigen, welche chemischen Arbeitsstoffe es gibt, wie man diese verantwortungsbewusst einsetzt, sich selbst und die Umwelt schützt und dabei möglichst schonend mit ökologischen wie ökonomischen Ressourcen umgeht. Kurzum: Im Chemieunterricht geht es auch um die Vermittlung von Risikokompetenzen im Hinblick auf Gefahrstoffe.

 
Beitrag herunterladen
 
 
Impressum  DruckenWebcode: lug1042421