Schulstress

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Die Unterrichtsmaterialien "Umgang mit Schulstress" begleiten die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken." Mehr dazu unter: www.deinruecken.de



25.05.2011

Umgang mit Schulstress

Die verkürzte Gymnasialzeit G8 mit ihrem stark gestiegenen Leistungspensum hat den Druck auf den Einzelnen, aber auch auf die Klassen- und Kursgemeinschaften sowie auf die Lehrkräfte enorm erhöht. Viele Kinder und Jugendliche leiden bereits unter Stresssymptomen wie Kopf- und Bauchschmerzen sowie Schlafstörungen. Als häufigste Ursachen gelten Angst vor schlechten Noten und hohe Leistungserwartungen. Es ist jedoch eine Frage der individuellen Disposition, ob und wie man auf Stress reagiert. Was dem einen Herzrasen bereitet, lässt den anderen völlig kalt - es gibt Schülerinnen und Schüler, die selbst bei einer Abiklausur noch einen Ruhepuls vorweisen.

 
 

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • erlangen theoretisches Wissen über Stress
  • reflektieren Erfahrungen mit Stress
  • lernen, mit Anforderungen und Terminen besser umzugehen
  • entwickeln persönliche Lernstrategien
  • setzen sich mit Misserfolgen und Problemen auseinander
  • lernen Entspannungstechniken kennen

Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren selbstständig Möglichkeiten der Stressbewältigung
  • erörtern ihre Rechercheergebnisse in einer Podiumsdiskussion

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • erfahren, dass die Disposition für Stress individuelle verschieden ist
  • entwickeln Empfehlungen oder Vereinbarungen zur Verbesserung des Klassen-/Kursklimas
  • nutzen Perspektivenwechsel, um Verhaltensweisen zu hinterfragen
 
 

Didaktisch-methodischer Kommentar

Gymnasiasten berichten häufig von ihrem schulischen Stress. Vor allem die Umstellung auf G8, die damit verbundene Verdichtung des Lernstoffs und Erhöhung der Wochenstundenzahl lassen bei Schülerinnen und Schülern wie bei Lehrkräften den Stresspegel ansteigen. Dabei sollte Schule nicht nur Stressor sein, sondern auch ein Ort, an dem Stressbewältigung erlernt und eingeübt wird.

Mit diesen Unterrichtsmaterialien sollen vor allem Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an das Thema Stress herangeführt werden und lernen, mit Belastungen umzugehen.


    Aspekte der Unterrichtsmaterialien können sowohl in  gesellschaftswissenschaftlich orientierten Kursen als auch in Religion und Ethik sowie in Sport behandelt werden.

    Vorrangiges Ziel des Unterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Stresswahrnehmung zu sensibilisieren und ihnen Kompetenzen im Umgang mit Stresssituationen zu vermitteln. Insofern kommt der Kursleitung eher die Rolle eines Moderators zu. Sie schafft die Rahmenbedingungen. Insbesondere bei der selbstständigen Internetrecherche zum Thema  sollte sie die Jugendlichen in ihrem Lernprozess lenken und unterstützen.

    Der komplette didaktisch-methodische Kommentar zum Herunterladen:

     
     
     

    Hintergrundinformationen für die Lehrkraft

    • Von der Arbeitswelt in die Schule
    • Der G8-Stress
    • Stress macht den Körper kampfbereit
    • Hormone steuern die Stressreaktion
    • Stress wird nicht immer erkannt
    • Stress in der Schule

    Die kompletten Hintergrundinformationen zum Herunterladen:

     
     
     

    Lehrmaterialien

    Umgang mit Schulstress: Schluss mit Stress
    Arbeitsblatt 1: Schulstress-potokoll
    Arbeitsblatt 2: Stresswahrnehmung und Bewertung
    Arbeitsblatt 3: Was tut mir gut?
     
    Foliensatz: Zu viel ist zu viel
    Schülertext: Voll gestresst
     

    Zusatzmaterial

     
     

    Mediensammlung

     
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