DGUV pluspunkt - Ausgabe 04/2016

DGUV pluspunkt - Ausgabe 04/2016

DGUV pluspunkt - Ausgabe 4/2016

Nachwuchs für MINT-Fächer
Editorial
Viele Schülerinnen und Schüler winken entnervt ab, wenn die Sprache auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) kommt. Dies spiegelt sich auch im mangelnden Interesse an Berufen wie Techniker, Ingenieur und Naturwissenschaftler wider. Dabei ist die MINT-Bildung unentbehrlich in unserer technisch orientierten Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Den Schulen kommt in der Vermittlung der MINT-Fächer eine Schlüsselrolle zu. Schülerinnen und Schüler wollen zum kreativen Tüfteln und Experimentieren angeregt und begeistert werden. An den Schulen meiner Söhne wird dazu beispielsweise an Wettbewerben wie „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ teilgenommen, es werden betreute Schülerlabore angeboten, Projekttage durchgeführt und Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie Firmen, aber auch Universitäten und Hochschulen eingegangen.
Die Herausforderung dabei ist, den Unterricht lebendig und praxisorientiert zu gestalten und Jugendliche nachhaltig für MINT-Fächer zu interessieren. Dazu bedarf es entsprechend motivierter und qualifizierter Lehrkräfte. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und Anregungen für Ihren Schulalltag.

BODO KÖHMSTEDT, Leiter Referat Bildungseinrichtungen in der Präventionsabteilung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Kleine Forscher entdecken die Welt

Die Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ möchte schon Grundschulkinder für Naturwissenschaften, Mathe und Technik begeistern – mit spannenden Experimenten. Dafür werden bundesweit Lehrkräfte ausgebildet.


Bei einem Nachwuchsprogramm können sich Schülerinnen und Schüler selbst als Lehrkräfte in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ausprobieren. Ziel des MINT-Excellence-Netzwerks ist es, Jugendliche an den Lehrerberuf heranzuführen.

Jugendwettbewerbe können Menschen fürs Leben prägen, wie das Beispiel des renommierten Virologen Professor Dr. Stephan Urban von der Universität Heidelberg zeigt.

Fehlende Aufmerksamkeit, mangelnde Motivation, impulsives Verhalten, Sprachstörungen: Ein Schädel-Hirn-Trauma kann kognitive Leistungen und emotionales Verhalten stark beeinträchtigen. Wie können sich Schulen und Lehrkräfte auf betroffene Schülerinnen und Schüler einstellen?

Lehrkräfte für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind Mangelware. Das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC versucht, Schülerinnen und Schüler für ein entsprechendes Lehramtsstudium zu gewinnen. Was Jugendliche am Nachwuchsprogramm fasziniert und wie Schulleitungen und Lehrkräfte vom Netzwerk profitieren, darüber sprachen wir mit dem MINT-EC-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Gollub. Das Projekt wird von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gefördert.

Vor mehr als 40 Jahren beschloss die Kultusministerkonferenz (KMK) erstmals länderübergreifende Empfehlungen zur Sicherheit im naturwissenschaftlichen Unterricht – RiSU. Da sich im Laufe der Jahre die sicherheitstechnischen Entwicklungen und Rechtsvorschriften geändert haben, wird die RiSU regelmäßig fortgeschrieben. Die letzte Aktualisierung ist am 26. Februar 2016 erfolgt.

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