Gesellschaftliche Entwicklungen analysieren

Politische Bildung in der Sekundarstufe I versucht lebensweltliche Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit sozialen, politischen und ökonomischen Fragestellungen zu verknüpfen. Dabei geht es bei "Politik und Wirtschaft" bzw. im Sozialkundeunterricht  darum, das Denken in Zusammenhängen, in Ursache-Wirkungsverhältnissen zu lernen, die Beziehungen von ökonomischen Strukturen und Interessen auf politisches Handeln und gesellschaftliche Entwicklungen hin zu analysieren. Hierzu sollen sich die Schülerinnen und Schüler kenntnisreich ein Urteil bilden. Sie sollen über politische wie ökonomische Grundlagenkenntnisse verfügen, vor allem aber erkennen, dass hinter politischen Standpunkten, die sich in Recht und Gesetz niederschlagen, stets Interessen stehen, die in der Demokratie argumentativ ausgefochten werden.

"Politik und Wirtschaft" soll verdeutlichen, dass Gegenwart und Zukunft gestaltbar sind. Sachzwänge sind von Menschen geschaffen und damit auch veränderbar. Politikverdrossenheit bedeutet stets auch Demokratieverdrossenheit - ihr entgegenzuwirken ist das Anliegen der vorliegenden Unterrichtsmaterialien. Sie wollen einen Beitrag dazu leisten, Schülerinnen und Schüler auf eine verantwortliche Mitwirkung in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft vorzubereiten.

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