DGUV pluspunkt - Ausgabe 2/2018

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Lebe lang und in Frieden

Editorial


Manchmal wünsche ich mir, wie Mr. Spock zu sein. Der Vulkanier aus der TV-Serie ist wissenschaftlicher Offizier an Bord des Raumschiffs Enterprise. Stets leitet ihn die Logik, und seine Bewertungen und Entscheidungen basieren auf einer genauen Analyse der Datenlage.

Mr. Spock würde niemals der Fehler unterlaufen, sich im Straßenverkehr ablenken zu lassen. Mir hingegen passiert das schon. Auch wenn ich um die Gefahren durch Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr weiß, ziehe ich daraus nicht immer die richtige Konsequenz: Ablenkungen vermeiden! Ich ertappe mich dabei, wie ich an der Ampel doch noch schnell etwas am Navi einstelle oder einen raschen Blick auf das Handy werfe.

Ich bin sicher, Mr. Spock fände dieses unlogische Verhalten befremdlich. Und er hätte recht mit seiner Einschätzung. Wider besseres Wissens verhalten wir Menschen uns zuweilen so, als würden wir Risiken und Gefahren nicht kennen. Aber wir kennen sie sehr gut. Warum es uns trotzdem schwerfällt, uns adäquat im Straßenverkehr zu verhalten, lesen Sie ab Seite 14. Mir macht der Beitrag aufs Neue bewusst, wie wichtig es ist, aufmerksam zu bleiben.

Nil Yurdatap, Leiterin Stabsstelle Kommunikation der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und Mitglied des pluspunkt-Redaktionsbeirats


Um das morgendliche Verkehrschaos zu stoppen, richtete eine Grundschule spezielle Zonen für "Elterntaxis" ein. Und wirbt verstärkt dafür, dass Schulkinder den Schulweg zu Fuß bewältigen. Ein Besuch in Hannover.



Zu Fuß, mit dem Rad oder Bus: Clevere Kampagnen und Präventionsprogramme helfen, den tagtäglichen Schulweg für Kinder sicherer zu gestalten. Wir stellen eine Auswahl guter Initiativen vor.




Im Alter zwischen 10 bis 15 Jahren besteht entwicklungsbedingt ein hohes Risiko, einen Radunfall zu erleiden. Mit einem Präventionsprogramm werden die exekutiven Hirnfunktionen von Jugendlichen trainiert.



Ablenkung im Straßenverkehr verursacht gefährliche Unfälle. Warum dies ein besonders drängendes Thema für die Prävention ist, erklärt Kay Schulte vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat.



 

Grenzen überwinden, Selbstbewusstsein stärken, mit Krisen umgehen: Auf einer Pilgerreise in Spanien lernen die Schülerinnen und Schüler viel fürs Leben.





 

 

 

Im Sportunterricht sorgen Matten für möglichst sichere und gelenkschonende Landungen und tragen dazu bei, Verletzungen vorzubeugen. Außerdem werden sie als Hilfsmittel bei Geräteaufbauten eingesetzt.



 

 

 

Was ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 23. Januar 2018 zur Unfallversicherung von Schülerinnen und Schülern bei schulisch veranlassten Gruppenarbeiten besagt. Eine erste Bestandsaufnahme.




 

 

 

Während Klassenfahrten wird Lehrkräften manche Stunde Schlaf geraubt. Schülerinnen und Schüler feiern Party oder schleichen sich nachts heimlich aus dem Gebäude. Wie ist es um den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz bestellt?




 

 

 

Warum ein gute Schulklima wichtig ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden im Schulkollegium, erklärt Thorgaj Wilmsmann, Leiter des Homburgischen Gymnasiums Nümbrecht, (NRW).





 

 

 

So wird Ihr Kind fit auf dem Rad




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